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Gezupfte Fahrradspeichen - Soloalbum im skug

Freitag, 06.04.2018 von Verena Zeiner

Xavier Plus für skug über "In Between Now And Then":

"Wenn man die Hülle der ersten Solo-CD der Wiener Pianistin Verena Zeiner in Händen hält, sticht einem zunächst die schlichte Ausdruckskraft des Covers ins Auge. Mit ausgestrecktem Arm betrachtet, sieht die Zeichnung auf der Vorderseite zunächst nicht weiter ungewöhnlich aus. Betrachtet man das Bild jedoch aus nächster Nähe, zerfällt es in tausende schwarze Punkte, die zusammen einen Teil des Gesichtes der Pianistin darstellen. Ein wundervoller Einstand bereits vor dem Hören des Albums, das sich einem in sehr ähnlicher Hinsicht erschließt. Über den Verlauf von drei Jahren an verschiedenen Orten aufgenommen, verschmelzen die einzelnen, unabhängigen Meditationen auf diesem Album zu einem schlüssigen Ganzen, dessen Geheimnisse sich einem doch nie ganz offenbaren. Es versetzt in nachdenkliche, reflektive Stimmungen, die zum Verweilen zwischen den Ecken und Enden der Kompositionen einladen. Zeiner beschränkt sich auf »In Between Now And Then« nicht auf das Klavier, auch Ambient-Sounds und dem Klavier auf unkonventionelle Art und Weise entlockte Geräusche tauchen immer wieder auf: entfachte Feuer oder Sounds, die gezupften Fahrradspeichen ähneln, untermalen einige der Stücke mit einer subtilen, aber dennoch tragenden Rolle.

Dadurch sowie durch den großen Interpretationsspielraum, den die Kompositionen bieten, wird die bereits erwähnte Nachdenklichkeit zum zentralen Thema dieses Albums. Überlegungen zwischen jetzt und »dann«, ob das nun Vergangenheit oder Zukunft sein mag. Weitgehend von offensichtlich hörbaren Einflüssen entkoppelt, entwickelt Verena Zeiner einen ganz persönlichen Sound, der weniger auf technisches Können anspielt, sondern in einer innigen Verbundenheit mit dem Instrument fußt, die alles andere in den Hintergrund stellt. Das titelgebende Stück »In Between Now And Then« ist ein hervorhebenswertes Beispiel für Zeiners Umgang mit Raum, verdeutlicht durch lang ausklingende Akkorde und gelegentlich eingestreute, teils tonal sperrige Melodielinien in den oberen Registern, die eine bedingungslose Ruhe verhindern. »Letters From A Young Painter« basiert auf rückwärts abgespielten Klavier-Sounds, die von scharf angeschlagenen Akkorden kontrastiert werden. Geradezu überraschend kommt da das Schlussstück des Albums, »At Ease«, das mit seiner repetitiv-melodiösen Linie der linken Hand und der melancholisch verträumten Rechten einen überraschend kantablen Punkt hinter ein sonst so intuitives und winkeliges Werk setzt. »In Between Now And Then« ist ein in Gedanken versunkenes, meditatives Werk, dessen Schönheit sich nur denen offenbart, die sich ihm in absoluter Ruhe und Besonnenheit widmen."
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Klio live auf Ö1

Sonntag, 18.03.2018 von Verena Zeiner

Foto: Xavier Plus

Klio gastierte im Rahmen der Konzertreihe "5 Millionen Pesos" im Radiocafé.
Das gesamte Konzert wird in der Ö1-Jazznacht vom 24./25.3.2018 ausgestrahlt. Klio sind außerdem Interviewgäste.
Die Sendung ist danach für sieben Tage nachzuhören auf oe1.orf.at

Weitere Informationen: http://oe1.orf.at/programm/20180324/509330

Faufeld und Freifeld im Mica-Porträt

Freitag, 09.03.2018 von Verena Zeiner

Selbstbestimmte Alternative zum Mainstream. Die Initiativen Freifeld und Fraufeld im Porträt.

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Portrait im freiStil-Magazin

Freitag, 09.03.2018 von Verena Zeiner

In Ausgabe #77 des Magazins freiStil gibt es ein ausführliches Portrait über Verena Zeiner & Fraufeld, sowie Alexander Yannilos & Freifeld, inklusive Rezension des Solo-Albums In Between Now And Then.
Andreas Fellinger (felix) schreibt:
"Auf die Verewigung des Prozesses zielt, wie oben erklärt, die erste, im Zeitraum von mehr als zwei Jahren zwischen 2015 und 2017 entstandene Soloarbeit von Verena Zeiner. Demgemäß hört man sie gut heraus: die unterschiedlichen Stimmungen, Räume und Situationen, In Between Now And Then sich ihr Klavierspiel bewegt. An gewissen Stellen schimmert die klassische Ausbildung durch, an anderen eine klimatische Nähe zu Erik Satie, an wieder anderen die Lust auf die Ausweitung stilistisch geläufiger Zonen, eine neue Struktur. Im gut balancierten Verhältnis von Spannung und Entspannung entfalten sich Zeiners Klangkombinationen im Raum. Konzentration und Laissez-faire, auf den Punkt und in die Fläche. Die bewusste, selbstbewusste Reduktion, an der sie auch live, sogar im einmaligen Celeste-Aufeinandertreffen mit Powerplayer Dave Rempis vor wenigen Monaten, nicht rütteln lässt, kann im Solo anhand von sieben Stücken auf ihren Gehalt abgeklopft werden, auf ihren Wahrhaftigkeitsgehalt, ihre Substanz. Extragut."

Foto: Alex Yannilos

Film

Mittwoch, 28.02.2018 von Verena Zeiner

Ein kleines filmisches Portrait über Verena Zeiner gibt es in der Sendereihe "Zentral", auf OktoTV, gestaltet von Gabriela Bruckner: https://okto.tv/de/oktothek/episode/20332

 

Fraufeld on Air

Mittwoch, 28.02.2018 von Verena Zeiner

Johanna Lehner hat für die Reihe GLOBALE DIALOGE - women on air auf Radio Orange 94.0 eine Sendung über FRAUFELD und das MusikerInnen-Dasein im Allgemeinen gestaltet. Verena Zeiner und Sara Zlanabitnig sind Interviewgäste und erzählen über die Entstehungsgeschichte des Tonträgers Fraufeld Vol.1 und ihre Erfahrungen als Musikerinnen.

Unter folgendem Link nachzuhören: http://noso.at/?p=5751