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Klio beim Kick Jazz-Festival

Montag, 11.12.2017 von Verena Zeiner

Am 18. Dezember 2017 spielt Klio ein Set im Wiener Porgy&Bess und wird damit Teil des Festivals Kick Jazz sein.

"Nach der sehr erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr heißt es auch in diesem Dezember wieder: Vorhang auf für die junge österreichische Jazzszene. Das Festival KICK JAZZ geht vom 18. bis zum 19. Dezember in seine zweite Runde und richtet im PORGY & BESS erneut zwei Abende lang seine Scheinwerfer auf das musikalisch lebendige, rege, stilistisch offene, vielfältige und innovative Treiben im jungen österreichischen Jazzuniversum.

Es hat sich mittlerweile auch in anderen europäischen Ländern herumgesprochen, dass sich in der österreichischen Jazzszene etwas tut, und zwar sehr viel und auf höchstem Niveau. Die Zahl der jungen MusikerInnen, Bands und Ensembles, die sich außerhalb ihrer Heimat einen Namen machen konnten, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Man denke nur an David Helbock, Mario Rom‘s Interzone und Kompost 3. Es wird international mittlerweile wahrgenommen, was hierzulande passiert, was nicht alles musikalisch Hochwertiges mit eigener Note hier entsteht. Österreichische Acts sind gefragt, sie werden zu namhaften Festivals eingeladen, gastieren in den angesagten Jazzclubs des Kontinents und kommen immer mehr bei bedeutenden internationalen Labels unter.

Kick Jazz will dieser überaus erfreulichen Entwicklung Rechnung tragen. Wie auch schon bei der ersten Ausgabe des Festivals erhalten auch bei der zweiten Auflage sechs hoffnungsvolle und vielversprechende Formationen der jungen Generation die Gelegenheit, sich dem Publikum zu präsentieren. Aber nicht nur das. Kick Jazz soll den Musikerinnen und Musikern auch dazu dienen, sich die Tore hin zum europäischen Jazzparkett zu öffnen. Daher werden – wie auch schon im vergangenen Jahr –internationale PromoterInnen, BookerInnen und FestivalbetreiberInnen geladen sein, um sich ein Bild von der großen Qualität der hiesigen Szene zu machen." (mica, Michael Ternai) mehr...

Solo Album Teaser

Dienstag, 05.12.2017 von Verena Zeiner

Erhätlich ist das Album hier:
https://www.freifeldtontraeger.com/shop
(als physischer Tonträger ebenso, wie digital)

Weitere Infos und Hörproben: In Between Now And Then

Fraufeld Vol.1 - Review

Donnerstag, 16.11.2017 von Verena Zeiner

Xavier Plus schreibt im Skug - Journal für Musik:

"»Zur Sicht- und Hörbarmachung von Musikerinnen«, so beschreibt sich die 23. Veröffentlichung des Wiener Labels Freifeld Tonträger, die am 16. Oktober 2017 in Wien präsentiert wurde. 13 Stücke österreichischer Musikerinnen sind auf dieser CD versammelt, kuratiert von Verena Zeiner und aufgenommen von Labelbetreiber Alexander Yannilos. Das erste Stück, ein Duo zwischen der Kuratorin Verena Zeiner am Klavier und Maria Frodl am Cello, eröffnet den Sampler mit Ordnung und Gelassenheit, ein am Anfang stehender Kontrapunkt zum darauffolgenden Programm. Es gibt Ausflüge in die am weitesten voneinander entfernten Ecken der Musik, sowohl sonorisch als auch geografisch. Sperrig aber zugleich nervenzerreißend spannend ertönt beispielsweise Susanna Gartmayers Kontra-Alt-Klarinette. Ein wunderschönes, kammermusikalisch anmutendes Duett von Juju (Julia Schreitl, Saxophon, und Judith Reiter, Bratsche/Stimme) oder der Solo-Kontrabass von Judith Ferstl in »Tillsammolero« erlauben Ruhepausen und kompromisslose Schönheit als Kontrapunkt zu Dissonanz-Meisterwerken wie »Close enough to exist apart« von VIVID Consort. Besonders hervorheben möchte ich das bereits erwähnte Duett zwischen Verena Zeiner und Maria Frodl, »What we don’t say«. Die beiden Musikerinnen fließen geradezu durch Zeiners Komposition und funktionieren dabei wie eine Einheit. Während Zeiner zu Beginn des Stücks die Richtung vorgibt, übernimmt Frodls Cello im Laufe der Komposition das Ruder, aber am Ende kommen sie beide gemeinsam an. Im Gegensatz dazu scheinen sich Susanna Gartmayer und Agnes Hvizdalek im Stück »Helium-Muehle« geradezu zu bekämpfen. Das Schlusslicht der Platte, »Act of Going« von Astrid und Beate Wiesinger (Saxophon und Kontrabass) beschließt »Fraufeld Vol. 1« mit einem Element, das im Verlauf des Albums eher selten ist: ein Groove, der zum Mitschnippen/-klatschen einlädt. Beate Wiesinger, die auch auf der kürzlich erschienenen Debut-CD des Ensembles Das Kammerer OrKöster als Frau hinter den Grooves fungiert, bringt das Album zusammen mit dem Saxophon von Astrid Wiesinger zu einem fulminant groovenden Ende. Die Musikerinnen, die auf diesem Album Kostproben ihres musikalischen Schaffens präsentieren, sind allesamt integre Teile der heimischen Vielfalt in der Musik und genau das wird hier eindrucksvoll verdeutlicht. Die Titelabfolge ist mit Bedacht gewählt, sodass kein Stück fehl am Platz wirkt, aber dennoch jede einzelne Komposition heraussticht und für sich alleine steht. »Fraufeld Vol. 1« ist somit ein Sampler, der nicht nur musikalisch beeindruckt, sondern auch eine enorm wichtige Rolle als verbindendes Element in der österreichischen Jazzszene einnimmt."

Alle Infos zu Fraufeld: www.fraufeld.at

Solo-Releasekonzert in Bildern

Donnerstag, 16.11.2017 von Verena Zeiner

Vielen Dank an die zahlreichen BesucherInnen des Konzerts anlässlich der Veröffentlichung des Solo-Albums "In Between Now And Then".
Mitgestaltet wurde es von Emily Stewart (Violine) und Stefan Voglsinger (Harmonium und Elektronik).

Das Album ist bei Freifeld Tonträger erschienen und erhältlich.

"Ihre neueste Veröffentlichung hat Verena Zeiner aus gutem Grund "In Between Now And Then" getauft. In sieben Solo-Klavier-Stücken verewigt sie einen zweijährigen Zeitraum der Aufbruchsstimmung und Entwicklung. Drei verschiedene Aufnahmen, Ort und Flügel sind durch geräuschhafte, elektro-akustische Fäden zu einem Album verwoben, das auf pulsierende Weise Momente von Hoffnung, Ruhe und Schönheit, genauso wie Melancholie und Dunkelheit plastisch abbildet.
Es ist ein intimer aber umso wirkungsvollerer Einblick der hier gewährt wird und einem das Gefühl gibt zu verstehen.
Die schwere Atmosphäre von etwas Bedeutsamem, der Ruf einer Erkenntnis schleicht sich ein - "In Between Now And Then" soll helfen, die Wahrheit zu verinnerlichen: Der Weg ist das Ziel." (Freifeld Tontraeger)

Aufnahmen, Mix und Mastering: Alexander Yannilos
Artwork: Irene Reichart

Alle Fotos von Paul Zeiner.

In den Ö1 Spielräumen

Freitag, 03.11.2017 von Verena Zeiner

Eine Woche nachzuhören gibt es die Sendung Ö1 Spielräume, in der Marlene Schnedl Fraufeld und das Solo-Album "In Between Now And Then" vorstellt:
http://oe1.orf.at/player/20171102/493628

 

Packende Musikkunst zwischen Komposition und Improvisation

Samstag, 21.10.2017 von Verena Zeiner

...schreibt Michael Ternai (mica) über "In Between Now And Then":

Musik, die mit jedem Ton mehr und mehr wächst – VERENA ZEINER macht auf ihrem Klavier-Soloalbum „In Between Now And Then“ (Freifeld Tonträger) auf eindrucksvolle Art vor, dass auch aus der eleganten Zurückhaltung Großes entstehen kann.

In der Ruhe liegt die Kraft – so in etwa könnte man den Leitgedanken von Verena Zeiner deuten, lauscht man sich durch ihr neues Album. Die aus Niederösterreich stammende und in Wien lebende Pianistin betätigt sich auf ihrem Soloalbum als eine Klangmalerin der leisen und ruhigen Töne, die ihren Stücken alle Zeit der Welt lässt, um ihre vollendete Form zu finden und zu echten Erlebnissen zu erwachsen. Nichts auf „In Between Now And Then“ wirkt irgendwie überhastet oder schnell aus dem Ärmel geschüttelt, jede gespielte Note hat ihre Bedeutung, jeder Moment der Stille einen Sinn, jeder Aufbau seine spannungsgeladene Dramatik.

Verena Zeiner ist hörbar mit einer großen Liebe zum Detail an die Sache herangegangen. Sie hat viel ausprobiert und einiges herumexperimentiert, sie hat viele Ideen wieder verworfen oder neu entwickelt, bis eben das Ergebnis ihren hohen Ansprüchen entsprach. Der Klang, den man auf ihrem Soloalbum zu Gehör bekommt, zeigt sich als eine sehr intensiv berührende und zerbrechlich wirkende Verbindung aus Komponiertem und Improvisiertem, als ein Wechselspiel, das viel Stimmung entstehen lässt.

Man kommt als HörerIn einfach nicht umhin, sich wunderbar intensive Bilder von fernen Orten zu erträumen. Die Pianistin lässt ihr Publikum auf wunderbare Weise in der schönsten Melancholie schwelgen. Gleichzeitig lässt sie in ihren Stücken auch immer wieder zarte Anflüge von Hoffnung durchschimmern, was der ganzen Geschichte einen zusätzlichen faszinierenden Aspekt verleiht.

Ihre musikalische Linie zieht Verena Zeiner von leichtesten Jazzanleihen über die Klassik bis hin zur minimalistischen Kammermusik und zum Experimentellen, eine Mischung, die durch das bewusst unaufgeregte und feinfühlige Zutun der Künstlerin ihre ganz eigene undefinierbare, warme Schwingung entwickelt, die einen auf wirklich magische Art und Weise packt und in eine andere Dimension entführt.

Mit „In Between Now And Then“ ist Verena Zeiner auf jeden Fall ein Album gelungen, das definitiv heraussticht. Was die Pianistin abliefert, ist ein Stück Musik, das die Fantasie anregt, geheimnisvoll ertönt und jeden Winkel eines Raumes mit Atmosphäre ausfüllt.

(Michael Ternai)

https://www.musicaustria.at/verena-zeiner-in-between-now-and-then/