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Ö1 Zeit-Ton

Dienstag, 20.02.2018 von Verena Zeiner

Noch sieben Tage nachzuhören gibt es die gestrige Ausgabe von Ö1 Zeit-Ton, gestaltet von Irene Suchy.
Mit Musik von Fraufeld Vol.1 und meinem Solo-Album "In Between Now And Then". Zwischendurch erzähle ich auch.

http://oe1.orf.at/player/20180219/504332

 

Die Ton-Trägerin

Montag, 12.02.2018 von Verena Zeiner

Am 19.2.2018 gestaltet Irene Suchy eine Ausgabe des Ö1-Zeit-Ton-Magazins über Fraufeld.
Die Sendung gibt es danach 7 Tage zum Nachhören auf oe1.orf.at

Im Ankündigungstext heißt es:
"Verena Zeiner spielt Werke von Komponistinnen.
Die Ton-Trägerin. Verena Zeiners Album der Komponistinnen. Gestaltung: Irene Suchy

Die Wiener Komponistin und Pianistin Verena Zeiner trägt auf dem Album "Fraufeld Vol. 1" als Musikerin und Produzentin eine ganze Reihe von weiblichen Musikschaffenden in die Sichtbarkeit - ein Tonträger, der Vokalimprovisation, Jazz, Elektronik und Kammermusik vereint. Hier präsentieren sich Margarete Deppe, Maria Frodl, Judith Reiter, Ingrid Schmoliner, Susanna Gartmayer, Agnes Hvizdalek, Judith Ferstl, Lisa Hofmaninger, Judith Schwarz, Christine Gnigler und viele andere. Manche Werke vertonen Texte: "Konversation mit mir selbst", "nah genug um abseits zu sein" und "Joan Jett steigt aus den Stiefeln, trinkt ihr Bier aus und atmet tief ein". "Fraufeld" ist die neue Tonträger-Serie des Labels Freifeld Tontraeger."

Mo, 19. Februar 2018, 23:03

Pfiffige Ideen

Montag, 12.02.2018 von Verena Zeiner

...ist der Titel einer Rubrik in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Welt der Frauen", in der Fraufeld Vol.1, ein Projekt in Kooperation mit dem Label Freifeld Tontraeger, vorgestellt wird!

Fein gewobener Minimalismus

Montag, 05.02.2018 von Verena Zeiner

In der aktuellen Ausgabe des CONCERTO-Magazins (Nr.1/2018) gibt es folgendes Review meines Solo-Albums In Between Now And Then und des von mir kuratierten Albums Fraufeld Vol.1:

"Die junge Pianistin Verena Zeiner macht mit gleich zwei Veröffentlichungen auf sich aufmerksam: einem Soloprogramm, das im Verlauf der letzten drei Jahre eingespielt, weniger eine Entwicklung oder gar den Abschluss einer solchen dokumentiert, als vielmehr die Zeitabhängigkeit des Spielens anzeigen soll. Als eine von der Gegenwart aus gesprochene Erzählung einmaliger Ereignisse: einmal und nicht mehr. Die Klangsprache der insgesamt sieben Stücke ist weich, fragil, ein fein gewobener Minimalismus, der eher scheint, als blendet. Und obwohl Verena Zeiner von sich schreibt: "Improvisation ist Schwerpunkt meines musikalischen Schaffens", sominieren kompositionsästhetisch Motive und Themen mit klarer Identität und linearer Zeitdynamik das Gestisch-Abstrakte und die Paralysierung gerichteter Zeitabläufe, wie sie für die Improvisation typisch sind. Der Avantgarde zugewandter ist die Musik von "Fraufeld Vol.1", einer von Verena Zeiner kuratierten Einspielung, zu der sie ein Kollektiv überwiegend junger, allesamt innovativer Musikerinnen zu insgesamt 13 entweder Solo-, Duo- oder Trioformationen zusammengeführt hat.
Sara Zlanabitnig, Margarethe Deppe, Milly Groz, Susanna Gartmayer, Agens Hvizdalek, Julia Schreitl, Judith Reiter, Astrid Wiesinger, Beate Wiesinger, Sophia Goidinger-Koch, Maiken Beer, Caitlin Smith, Maria Frodl, Lisa Hofmaninger, Judith Schwarz, Ingrid Schmoliner, Christine Gnigler, Sheng-Fang Chiu, Lorina Vallaster und Judith Ferstl bieten eine kontrast- und abwechslungsreiche variative Vielfalt an Spielweisen, wie man sie für eine Anthologie erwarten darf, deren thematische Einheit einzig darin liegt, die Sichtbarkeit des musikalischen Schaffens von ästhetisch progrssiven Künstlerinnen zu erhöhen...."

In Between Now And Then
Fraufeld
Freifeld Tontraeger

Nude With Amber Necklace

Montag, 22.01.2018 von Verena Zeiner

Die wichtigste Inspiration für mein Solo-Album war die deutsche Malerin Paula Modersohn-Becker, geboren 1876. Sie hatte sich entschieden, die Herausforderung anzunehmen, ein Leben zu führen, das ihrer Zeit weit voraus war.
Mein Stück "Nude With Amber Necklace" ist speziell ihr gewidmet. Der Titel ist auch der Titel eines ihrer Gemälde, das Kunstgeschichte geschrieben hat, weil es der erste weibliche Selbst-Akt einer Malerin war. Es entstand am 25. Mai 1906, an ihrem 6. Hochzeitstag, allerdings weit weg von ihrem Mann, in Paris, wo sie immer wieder längere Zeit verbracht hatte, um sich als Künstlerin zu entwickeln. Unabhängig - zumindest im Geiste. Denn sie erkannte auch, dass sie es finanziell alleine nie schaffen wird und ging zurück nach Worpswede, um bei ihrem Mann zu leben.
Dort starb sie im November 1907, mit nur 31 Jahren, etwa zwei Wochen, nach der Geburt ihres ersten Kindes..
Erst nach ihrem Tod erkannten ihre Familie, FreundInnen und ZeitgenossInnen den vollen Umfang und die Qualität ihres Lebenswerks..

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Klio beim Kick Jazz-Festival

Montag, 11.12.2017 von Verena Zeiner

Am 18. Dezember 2017 spielt Klio ein Set im Wiener Porgy&Bess und wird damit Teil des Festivals Kick Jazz sein.

"Nach der sehr erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr heißt es auch in diesem Dezember wieder: Vorhang auf für die junge österreichische Jazzszene. Das Festival KICK JAZZ geht vom 18. bis zum 19. Dezember in seine zweite Runde und richtet im PORGY & BESS erneut zwei Abende lang seine Scheinwerfer auf das musikalisch lebendige, rege, stilistisch offene, vielfältige und innovative Treiben im jungen österreichischen Jazzuniversum.

Es hat sich mittlerweile auch in anderen europäischen Ländern herumgesprochen, dass sich in der österreichischen Jazzszene etwas tut, und zwar sehr viel und auf höchstem Niveau. Die Zahl der jungen MusikerInnen, Bands und Ensembles, die sich außerhalb ihrer Heimat einen Namen machen konnten, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Man denke nur an David Helbock, Mario Rom‘s Interzone und Kompost 3. Es wird international mittlerweile wahrgenommen, was hierzulande passiert, was nicht alles musikalisch Hochwertiges mit eigener Note hier entsteht. Österreichische Acts sind gefragt, sie werden zu namhaften Festivals eingeladen, gastieren in den angesagten Jazzclubs des Kontinents und kommen immer mehr bei bedeutenden internationalen Labels unter.

Kick Jazz will dieser überaus erfreulichen Entwicklung Rechnung tragen. Wie auch schon bei der ersten Ausgabe des Festivals erhalten auch bei der zweiten Auflage sechs hoffnungsvolle und vielversprechende Formationen der jungen Generation die Gelegenheit, sich dem Publikum zu präsentieren. Aber nicht nur das. Kick Jazz soll den Musikerinnen und Musikern auch dazu dienen, sich die Tore hin zum europäischen Jazzparkett zu öffnen. Daher werden – wie auch schon im vergangenen Jahr –internationale PromoterInnen, BookerInnen und FestivalbetreiberInnen geladen sein, um sich ein Bild von der großen Qualität der hiesigen Szene zu machen." (mica, Michael Ternai) mehr...